Feucht-fröhlicher Ausflug

Heute stand ein Ausflug am Programm. Wir wollten den Emirald Pool, die Hot Springs und den Tiger Cave Tempel anschauen. Da Daniel seine Kontaktlinsen vergessen hat und somit nicht tauche gehen kann (und wir somit viel Geld sparen konnten), haben wir beschlossen die ganze Tour mit einem privaten Bus zu machen. 

Nach dem Frühstück, gegen halb Zehn sind wir von hier weg gefahren. Normale Touristentouren beginnen mit dem Tempel, gehen dann zum Wasserfall und am Schluss zum See. Wir haben also mit dem See angefangen. Die Fahrt dort hin dauerte zirka eineinhalb Stunden. Leider wollte Merlin nicht schlafen sondern lieber bespaßt werden. Das machte die Fahrt etwas mühsam. Wir sind aber zum Glück gut angekommen. Vom Pakplatz aus musste man noch zum Emirald Pool gehen. Es gab eine kurze Route, 800m lang, und eine längere mit 1.400m. Wir haben uns für die längere entschieden, da dort weniger Leute gegangen sind und sie so wunderbar dem glasklaren Bach entlang geführt hat. Immer wieder ist man auch an kleinen Seen und Bächen vorbei gekommen. Alle hatten ganz unglaublich klares Wasser. Eigentlich hatten wir gehofft am Wegrand einige spannende Tiere zu sehen, da die Route durch den Dschungel führte. Leider haben wir nur ein paar Schnurfüßer und eine kleine Spinne gesehen. Dafür gab es aber einige spannende Pflanzen zu sehen. Wir haben dornige Lianen gesehen, Kannenpflanzen, hübsche Sträucher mit orangenen Blüten und irgendeine Aaronstab-ähnliche Pflanze mit blau-lila Früchten.

Als wir beim „Pool“ selbst angekommen waren, war Merlin eingeschlafen. Also haben ich und Emma uns erst einmal umgezogen und sind alleine schwimmen gegangen. Nach einer Zeit wollte Emma lieber mit Papa schwimmen und wir haben getauscht. Als Merlin endlich wach war, sind wir noch alle vier ins Wasser gegangen. Das Wasser selbst ist, trotz der vielen Touristen die dort baden, glasklar und von leicht grünlicher Farbe. Im Gegensatz zu solcher Seen bei uns ist das Wasser aber nicht kalt sondern angenehm temperiert. Im Wasser selbst schwimmen kleine, grau gestreifte Fische. Die scheinen sich aber an ihre Tagesgäste gewöhnt zu haben. Sie sind nicht scheu, suchen aber auch nicht den direkten Kontakt mit den Menschen.

Vom Emiraldpool sind wir mit unserem Bus weiter zum heißen Wasserfall gefahren. Das war zum Glück nicht sehr weit. Dort haben Daniel und Emma ein Eis gegessen ehe wir los sind. Leider waren alle schon etwas müde und die Laune daher nicht ganz so toll. 

Bis zum Wasserfall war es zum Glück nicht weit. Das Wasser dort hatte tatsächlich badewannentemperatur und war sehr angenehm. Der Wasserfall ist nicht ein großer Wasserfall sondern viele kleine Kaskaden mit dazwischen kleinen Becken. Die Becken sind zwischen Hand- und Schultertief. Man kann also die für sich passende Tiefe auswählen. Merlin hat eine Freundin gefunden. Sie hieß Louisa, war ein Jahr alt und ich würde sagen, sie kam aus Frankreich. Leider musste sie bald wieder weg und so haben wir alleine noch etwas gespielt. Für meinen Kreislauf war das warme Wasser leider garnicht gut und ich musste schnell wieder raus. Vielleicht wäre es mit einem Buch, wie in der Badewanne eben, besser gegangen als beim herum klettern. 

Ein Stückchen über dem Wasserfall gab es einen Kinderspielplatz und ein großes Pool befüllt mit dem warmen Wasser. Daniel hat dort noch mit den Kindern gespielt ehe wir zurück zu unserem Bus gegangen sind. Nachdem es schon halb vier war und alle sehr müde waren, haben wir beschlossen den Tempel auszulassen. Mit den Kindern wäre es vermutlich eh nicht lustig gewesen, da an die 1.300 Stufen hinauf führen und man die Kinder ja irgendwie rauf bekommen muss. Ich habe daher versucht unserem Fahrer, der kein Wort englisch sprach, klar zu machen, dass wir den Tempel nicht sehen wollen, dafür gerne zum Supermarkt wollen. Mit Supermarket konnte er nichts anfangen, aber Tesco scheint ihm bekannt vorgekommen zu sein, denn er hat mich tatsächlich beim Supermarkt abgesetzt. Ich habe also eine Großpackung Windeln, drei Liter Saft und viel Knabberzeug gekauft. Außerdem habe ich noch Geld abgehoben, da es auf Koh Yao Yai vermutlich keinen Bankomat geben wird und wir daher lieber etwas Geld dabei haben sollten.

Um kurz nach fünf waren wir zu Hause. Emma wollte natürlich nochmal den Strand gehen, aber wir könnten es ihr ausreden. Außerdem hatte ich Hunger und wollte was essen. Da bin ich zumeist nicht sehr kooperativ. Merlin schläft jetzt schon und Emma darf auf ihrem tragbaren DVD Spieler noch etwas Dinosaurier anschauen. In den letzten Tagen ist sie ohnehin immer eingeschlafen bevor sie überhaupt danach fragen konnte.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Johannes sagt:

    Sieht nett aus 🙂

    1. Antonia sagt:

      War auch nett. 😉

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