So eine blöde Kuh…!

Eigentlich war der heutige Tag gut. Wir haben ausgeschlafen, dann gefrühstückt und waren bei der Tauchschule. Danach sind wir an den Strand gefahren.

Tiere:
Heute habe ich viele Kühe gesehen. Zuerst eine Mutterkuh mit Kalb. Die beiden waren sehr interessiert an mir. Das Kalb konnte ich sogar streicheln. Leider wusste ich nicht woher sie kamen, den sie zogen beide Stricke nach, und so konnte ich sie nicht zurück bringen.
Die zweite Kuh die ich getroffen habe, möchte ich nicht. Sie ist mir auf der Straße vom Strand zurück begegnet und wollte offenbar nicht, dass ich an ihr vorbei gehe und wollte mich angreifen. Nach dem ich aber kein Hindu bin, und mir daher Kühe nicht heilig sind, hat die blöde Kuh eines auf die Schnautze bekommen. Damit scheint sie nicht gerechnet zu habe und hat mich dann in Ruhe gelassen.
Es gibt hier auch viele Glühwürmchen, die die Nacht erhellen. Das ist sehr schön.

Strand:
Heute waren wir in Mirisa am Strand. Dieser Strand ist wesentlich besser. Es sind dort keine Einheimischen und nur ganz wenige Touristen. So hat man die riesige Bucht fast ganz für sich alleine. Die Wellen sind riesig und brechen sich, so dass man mit ihnen zum Strand reiten kann. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht und uns den ganzen Tag beschäftigt gehalten. Leider war ich gegen Ende hin schon sehr müde, so dass es mir beim Drehen den Arm verrenkt hat. Ich wurde noch zwei, drei Mal kräftig untergetaucht und musste dann sofort aus dem Wasser, da mir unheimlich schwindlig wurde. Ich war erst einmal geschockt und brauchte eine Weile um mich wieder zu fangen. Mein Arm tut immer noch weh und ich denke, ich habe ihn mir verrenkt.

Menschen:
Wenn wir hier etwas gelernt haben, dann ist es das, dass man den Menschen hier nicht vertrauen darf, wenn es um Entfernungen geht. Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer übertreiben maßlos und bei allen anderen ist das Gegenteil der Fall. Der Portier unseres Hotels meinte, dass es bis Mirisa nur 2,5 km seien. Zehn sind wir gegangen bis wir beschlossen haben, wir steigen jetzt in den Bus, mit diesem sind wir dann noch weitere fünf gefahren.
Obwohl es hier unglaublich viele Kinder gibt, habe ich heute erst die zweite schwangere Frau gesehen. Scheinbar verlassen die dann ihre Häuser nicht mehr.

Plan für morgen:
Aufgrund meines Armes werden wir morgen nicht schwimmen gehen, sondern eine Tour durch den Regenwald machen und eine Teefabrik besichtigen.

Tauchen:
Matara und Umgebung (also da wo wir jetzt sind) ist alles andere als ein Tauchparadies. Gestern schnorchelten wir ein wenig an der „Einheimischenbucht“ herum aber außer zumeist tote Korallen und ein paar kleine, farblose Fische war da nichts. Es gab in unserer, näheren Umgebung auch nur eine „Tauchschule“. Diese wollte sage und schreibe 6.000 Rupien (ca. 40 EUR) für einen einzigen Tauchgang. Witziger Weise wollten sie für zwei Tauchgänge dann 18.000 Rupien haben. Rechnen ist also auch nicht so deren Ding. Wir werden versuchen am Weg zurück nach Colombo in den Touristengebieten noch was spannendes zu finden. Na Schau ma mal…!

PS: Titelbild und Titel müssen nicht unbedingt miteinander zu tun haben 🙂

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