Landgut Elshof

Die lange Autofahrt, gepaart mit der ruhigen Umgebung, wirkte Wunder und alle schliefen tief und fest ohne aufzuwachen. Das kommt bei uns wirklich nur selten vor. Nach einem kleinen Frühstück (außer ein paar Bratwürsten und Chips hatten wir nichts mehr) durften die Kinder endlich hinaus.

P1100459.JPGAls erstes mussten die Ponys gestreichelt werden. Es gibt hier zwei Stück, ein Braunes und eines mit Flecken. Dort blieben wir aber nicht ewig. Über die Weiden machten wir uns auf den Weg zu den großen Pferden mit den Fohlen. Über den Elektrozaun wollte sich keines streicheln lassen, also bin ich hinein gegangen und schon kam das erste Fohlen angetrabt. Die Kinder sind gleich einmal geflüchtet und erst langsam wieder gekommen. Daniel hat generell Respekt vor Pferden und ist lieber draußen geblieben. Das Fohlen war echt niedlich, wenn auch etwas zu neugierig. Es knabberte nämlich meinen Wollpullover und meine Sandalen an. Auch an Emmas Haarreif, der künstliche Blumen und Blätter drauf hat, war es sehr interessiert.

Nachdem außer mir niemand mehr Fohlen streicheln wollte, sind wir zurück zum Hof spaziert um dort noch alles zu erkunden. Im Garten gibt es ein Trampolin, eine Schaukel und eine Sandkiste.

P1100455.JPGBald tauchte die Reitlehrerin auf und begann mit den Ponys zu arbeiten. Es stellte sich heraus, dass die Ponys ganz neu am Hof waren. Das scheckige, Yakari, war erst ein Jahr alt und noch nicht zugeritten. Er wollte sich weder putzen lassen noch sonst irgendetwas machen, was er hätte machen sollen. Es war interessant beim Arbeiten zu zu sehen. Das zweite Pony, Kleiner Donner, war schon zugeritten, auf ihm durfte Emma eine Runde durch den Wald reiten. Sie war aber auch das erste Kind, dass den Ausritt absolvierte.

P1100465.JPGDie Runde ging aus dem Landgut hinaus in den daneben liegenden Wald, den Feenwald. Es dauerte natürlich nicht lange und Emma sah die ersten Feen. Sie haben glitzernde Flügel und Kleider die auch glitzern. Überhaupt glitzern sie von oben bis unten. Wurde uns zugetragen. Außer ihr konnte nämlich leider keiner eine Fee sehen. Die Runde führte uns, auf der Suche nach dem Feenschatz, rund eine halbe Stunde über den sandigen Waldboden über umgestürzte Bäume ehe wir zurück zum Hof kamen. Schatz haben wir leider keinen gefunden. Emma war sehr begeistert und so machten wir uns gleich noch eine Stunde für Donnerstag aus.

Als sich das Wetter am Nachmittag verschlechterte, stiegen wir ins Auto und fuhren einkaufen. Da hier weit und breit kein Restaurant zu finden ist, mussten wir natürlich auch abends kochen, somit brauchten wir etwas mehr Dinge. In Rathenow fanden wir sowohl einen Supermarkt als auch eine Tankstelle. Auf diese Weise haben wir den Regen ganz gut überstanden, denn als wir zurück waren, schien bereits wieder die Sonne.

Die Kinder fanden dann auch schon einen Freund. Der Sohn der Reitlehrerin, Paul, wohnte auch am Hof und war nur ein klein wenig älter als Emma. Die Kinder verstanden sich super und bis zum Abendessen sahen wir eigentlich keinen von ihnen mehr.

P1100480.JPGWir nötigten alle noch zu einem kleinen Spaziergang, einmal ein Stück die Straße hinauf zu einem Jägerstand und einem Birnenbaum. Es gab dort zwar viel Fallobst, aber die Birnen waren leider eher geschmacklos mehlig.

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