Arztbesuch und Zuckermuseum

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Nachdem ich heute morgen aufgestanden war und nicht mehr schlucken oder sprechen konnte und es Daniel nicht viel besser ging, beschlossen wir gleich nach Grand Baie zum Arzt zu fahren. Mit dem Auto sind es ja nur fünf Minuten Wegstrecke.

Als wir ankamen hatten wir Glück, außer uns war niemand da. Ich musste also nur schnell für uns alle Anmeldebögen ausfüllen und dann waren wir auch schon dran. Der Arzt sprach zum Glück sehr gut englisch und so war das ganze kein Problem. Daniel und ich haben beide, wie schon vermutet, eine Mandelentzündung und bekommen nun ein Antibiotikum. Es war jedoch nicht möglich dem Arzt klar zu machen, dass wir bei einer Temperatur von unter 38 Grad keine Medikamente zum Fiebersenken wollen. Wir haben die daher auch mit genommen. Für Merlin gab es aufgrund seines Hustens auch ein Antibiotikum und etwas, von dem ich vermute, dass es ein Schleimlöser ist. Genau wissen tue ich es aber nicht. Auch Oskar bekam ein Antibiotikum, dass angeblich super gegen seinen Durchfall hilft. Ich hoffe, es hilft bald. Emma haben wir ihm nicht vorgestellt, da sie heute wieder gänzlich fit ist. Mit 7.000 Rupien war das ganze auch überraschend günstig. Unsere Erfahrungen aus Thailand haben uns gezeigt, dass man die Behandlungskosten gut von der Krankenkasse erstattet bekommt.

P1080251.JPGNach dem Arztbesuch bin ich noch schnell mit den Kindern in die Bäckerei gegangen und habe mir einen guten Kuchen, für die Kinder ein Brioche und einen Laib Schwarzbrot gekauft. Mein Kuchen war gut. Ein mürber Boden mit einer Zitronencreme in der Mitte. Oben drüber war eine cremige Baiserhaube. Daniel fand es zu süß, ich fand es perfekt.

P1080299.JPGNach dem Frühstück war erst einmal Mittagsschlaf für Daniel und Oskar angesagt. Merlin behauptete felsenfest, dass er nicht müde sei. In den drei Stunden die Daniel und Oskar mit Mittagsschlaf verbrachten, spielten wir anderen etwas und ich machte den Abwasch (das Zeug vom Abendessen gestern war ja auch noch da). Gegen zwei schaltete ich die Klimaanlage im Schlafzimmer ab und läutete somit das Ende des Mittagsschlafes ein. Nach der Mittagsdosis Medizin ging es auf zum nationalen Zuckermuseum L’Aventure du sucre. Ich fand es super spannend und hätte wohl Stunden dort verbringen können. Es ging nicht nur um Zucker sondern auch um die ganze Geschichte des Landes, die natürlich, seit ihrer Besiedelung, eng mit der Zuckerproduktion verbunden ist. Leider war ich die einzige, die die vielen Schautafeln spannend fand. Die Kinder waren dafür nicht zu begeistern und Daniel litt stumm. Ein bisschen konnte ich dann Emma für ein Video begeistern, das zeigte, wie aus Zuckerrohr Zucker gewonnen wird. Trotzdem das Museum super spannend ist, würde ich es für Kinder, vor allem für kleine Kinder, die nicht selbst auf englisch Texte lesen können, nicht empfehlen. Es reihen sich Schautafel an Schautafel und es gibt für Kinder wenig zu sehen und zu spielen.P1080295.JPG

Anschließend im Shop konnte man diverse Zuckersorten und Zuckerrohr verkosten. Das ist wirklich süß. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ganz spannend war auch ein recht dunkler Zucker der zum Kochen verwendet wird. Aufgrund des hohen Melasseanteils schmeckt der nämlich salzig. P1080305.JPG

Nach dem Shop waren wir noch etwas im Garten und haben uns eine kleine Jause gekauft. Der Shop war in einem Wagon einer alten Dampflock. Daher waren die Kinder natürlich weniger am Trinken als viel mehr am Zug interessiert. Darin konnte man nämlich natürlich ganz toll spielen.

Auf der Rückfahrt sind die Kinder im Auto eingeschlafen. Merlin haben wir überhaupt nicht mehr munter bekommen. Wir haben ihn daher gleich ins Bett gesteckt.

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