Mangos sind lecker?!

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Nachdem ich gestern Abend früh eingeschlafen bin, war ich heute wieder die erste die wach war. Geweckt von dem doofen Wind der hier geht. Schon gestern Abend war mir so kalt, dass ich am liebsten eine Weste gehabt hätte. Bevor wir zum Frühstück aufbrechen konnten, musste ich erst weiter nach Daniels Pass, den wir verloren geglaubt hatten, suchen. Jeden Koffer bis aufs letzte Teil ausräumen, alle Taschen kontrollieren. Unsere Befürchtung, wir haben ihn im LiLac in Bangkok vergessen. Dort haben wir angerufen, die haben geschworen ihn nicht zu haben. Wo könnten wir ihn nich verloren haben? Im Taxi? Im Boot? Sollen wir den Taxifahrer anrufen und fragen? Eine einzige Sache habe ich noch nicht durchsucht. Daniels Jean. Ist der Pass dort? Was für ein Glück, da ist er ja! Nur die Ausreisepapiere aus Thailand fehlen. Die bekommt man aber zum Glück am Flughafen (das weiß ich vom letzten Jahr, da habe ich sie so gut weg gepackt, dass ich sie nicht verliere, dass ich sie erst drei Monate später wieder gefunden habe).

Hier ging immer noch eisiger Wind. Nachdem Emma eine schreckliche Frostbeule ist, so wie ich, habe ich ihr gleich eine lange Leggin angezogen und die Entscheidung war gut so. Mein Seidenschal ist leider bei der Wäsche um die Hälfte eingegangen. Zum Einwickeln reicht er nicht mehr, aber einmal um die Schultern legen geht. Frühstück gab es heute in der Bar nebenan. Die hatten gleich überhaupt keine Thaigerichte auf der Karte. Wir hatten also Baguette und Brownies. Dafür waren die dort sehr kinderfreundlich. Wir haben gleich mal für die zwei Großen Kindersessel bekommen und für Oskar eine Wippe. Etwas später ist der Café Besitzer mit zwei Laufrädern gekommen. Ab da saßen die Kinder nicht mehr beim Essen sondern sind durch die Cafetische im Garten geflitzt. Nachdem die Kinder nicht gehen wollten, bin ich alleine los zum Obstverkäufer. Eine Mango, ein Kilo Bananen und einen Wasserapfel (ein Nebenprodukt der Ceshewnuss Prudoktion) habe ich um 80 Baht gekauft.

Vom Frühstück sind wir zurück ins Zimmer (man erinnere sich, es ist kalt hier) und haben uns überlegt, wie unsere Reise weiter gehen soll. Der kalte Wind in der Gegend sollte noch die nächsten Tage, zumindest bis nach Weihnachten, anhalten. Er wird hier auch Drachenwind genannt. Wir wollen also eigentlich weg. Daniel will in den Süden, nach Satun, und dort Strände abklappern. Ich bin kein Strandlieger, ich brauche Action und möchte zumindest einen spannenden Ausflug machen. Wir suchen also beide und finden letzten Endes einen Kompromiss. Morgen geht es mit dem Boot nach Koh Chang. Dort werden wir einige Ausflüge machen. Danach fahren wir mit dem Taxi zurück nach Bangkok, wo wir dann nach Hat Yai fliegen um uns zu Weihnachten nach Koh Tarutao zu flüchten. Nach unserer Suche haben wir auf der Terrasse ein kleines Picknick gemacht und das Obst gegessen. Oskar dürfte zum ersten Mal etwas Mango kosten. Er hat etwas an dem Stückchen herum genuckelt. Viel wird wohl nicht herunter gegangen sein. Aber für das, dass er eigentlich noch zu klein zum Essen ist, war es okay. Emma war bisher der Meinung, Mangos schmecken nicht gut. Woher sie das wusste? Na sie weiß sowas eben. Jeder der kleine Kinder hat weiß, dass die ohne zu kosten schon wissen, dass 90% der kredenzten Speisen wiederlich sind. Heute haben wir sie genötigt ein Stück zu kosten und siehe da, Mangos sind ja doch voll lecker!

Am Nachmittag sind wir los um das Boot für die Überfahrt zu buchen. Aufgrund des starken Windes hat man uns von allen Seiten dringendst abgeraten das Speedboat zu nehmen. Wir werden also das langsame Boot nehmen und für die Überfahrt zwei Stunden brauchen. Ich hoffe, der Seegang hält sich in Grenzen. Nach der Touristeninformation sind wir an den Strand gegangen. Mir war zu kalt zum Baden, ich war nur bis zu den Knien im Wasser und hatte auch kein Schwimmzeug mit. Daniel und die Kinder haben es sich nicht nehmen lassen schwimmen zu gehen. In einer Pause hat Daniel Pommes bestellt und ich bin noch einmal los gezogen um Obst zu holen. Diesmal zwei Mangos. Alles wieder aufgegessen.

Abends wurde der Wind wieder richtig stark. Emma habe ich zusätzlich zur Leggin noch eine Weste angezogen und über Oskar habe ich ein Tuch gespannt. Es wurde richtig ungut kalt. Ich hatte mein Tuch um, musste aber trotzdem frieren. Dafür hatte ich ein tolles Essen. Ich habe ein Masaman Curry gekostet und fand es prima. Das hat die letzten Tage schon so toll gerochen und ich habe mich nicht getraut, weil das Zeug hier zum Teil höllisch scharf ist.

Hier schläft schon alles. Aus allen Ecken kommt ein schnarchen. Ich werde mich jetzt auch langsam zur Ruhe begeben. Gute Nacht!

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