Marlins Head oder auch der nördlichste Punkt Irlands

Nachdem Merlin in der Früh alle mit fröhlichen gequietscht weckte, begannen wir unsere Koffer zu packen. Für die Größe des Zimmers dauerte die Sache erstaunlich lange. Lag vielleicht daran, dass Emma dazu neigt, den gerade gepackten Koffer wieder zu leeren. Wir räumten also das Zimmer, kauften noch schnell Jause und machten uns auf den Weg Richtung Norden. Um etwas Zeit zu sparen sind wir durch Nord Irland gefahren. Das stellt sich die EU also unter offenen Grenze vor. Ich habe keine Ahnung wo wir über die Grenze gefahren sind. Irgendwann waren nur plötzlich alle Geschwindigkeitsbegrenzungen in mpH und alle Entfernungen in Meilen angegeben und es hingen britische Fahnen in den Dörfern. In Zukunft muss die Grenze dann aber besser gesichert werden. Immerhin handelt es sich ja dann um eine EU Außengrenze. Nicht dass da noch illegale Einwanderer rüber kommen…

Wieder in Irland angekommen war es nicht mehr weit bis Malin. Von dort aus ging es noch zirka eine viertel Stunde über einspurige Straßen nach Malins Head. Das Wetter heute war nicht ganz so toll wie gestern sondern eher mehr so, wie ich es erwartet hatte. Es ging stärker Wind und es nieselte leicht. Wir packten uns daher warm ein und gingen etwas auf Erkundungstour. Es gab zwar Klippen, aber keine so steilen wie wir es aus Großbritanien kennen. Man hätte also durchaus auch zum Wasser gehen können. Nachdem es aber recht frisch war, haben wir darauf verzichtet. Anstelle dessen haben wir eine kleine Kröte gefunden und sind ein bisschen auf und ab gewandert. Emma war etwas genervt, weil ich immer Photos machen wollte und Merlin schlief.  Es war aber sehr, sehr schön dort. Irgendwann würde es für Emma aber etwas langweilig. Da habe ich plötzlich eine Fee entdeckt. Bis Emma da war, war die Fee zwar vom Wind weggeblasen worden, aber sie hat ein 2€ Stück dagelassen, damit wir wissen, dass sie da war. 

Nachdem es an Malins Head doch recht kühl und windig war, sind wir ein Stück zurück ins Comunety Center gefahren. Dort hatte ich einen Rasberry- Chocolatte-Scone (herrlich) und einen Tee und Emma eine Gemüsesuppe. Das bisschen Pause tat uns gut denn jetzt stand uns eine lange Autofahrt bevor. Unser Quartier lag in der Mitte von Irland in Ballinasloe.

Die Kinder schliefen und als Merlin munter wurde, führen wir zufällig an einem Lidel vorbei. Dort ging Daniel mit ihm einkaufen und brachte eine Breze mit. An der wäre Merlin dann kurz später fast erstickt. Eine Notbremsung, eine wie von der Tarantel gestochene, aus dem Auto springende Mama und ein kräftiger Schlag auf den Rücken könnte das Problem aber lösen. Nachdem beide Kinder schon sehr unruhig und hungrig waren (und wir Merlin keine Breze mehr geben wollten) führen wir zu einem Restaurant am Straßenrand. Um etwas typisch irisches zu essen,  hatte ich einen tratitional Sligo Lamb Stew, also ein Gemüse-Lamm-Eintopf. Es war ganz okay, muss aber nicht nocheinmal sein. Merlin war sehr angetan vom Lamm.

Gegen halb zehn Uhr abends kamen wir schließlich im Shearwater Hotel an. Wir haben hier eine kleine Suite mit einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer mit Bett und einem Badezimmer. Nachdem das Hotel auch einen Pool hat, werden wir hier wohl etwas mehr Zeit verbringen als in der letzten Zeit. Hier in der Gegend stehen Aran Ilands, die Cliffs of Moher, Birr Castle, das Burren nature Sanctuary, die Burren Perfumery und eventuell Galway am Program. 

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