Von Wellen und Haifischen

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Unser Hotel

 

Das Frühstück war fast genau so toll wie das Abendessen. Emma war begeistert, es gab harte Eier. Da ich nicht putzen muss, durfte sie die Eier selber schälen, was sie sehr begeistert hat. Nachdem ich den halben Tag  damit verbracht habe, den gestrigen Bogeintrag zu schreiben und zu publizieren, waren Daniel und Emma am Pool. Emma wollte ja schon gestern den ganzen Tag lang schwimmen, aber zuerst hatten wir kein Zimmer zum umziehen, dann hatte Daniel keine Badehose und zum Schluss war es zu spät.  Heute hatten sie dafür großen Spaß.

Merlin, mein kleines Nervenbündel, wollte keinen Mittagsschlaf machen und hat so sehr gebrüllt, dass er fast Emma aufweckte. Also habe ich ihn schnell geschnappt, in die Trage gepackt und fluchtartig das Hotelzimmer verlassen. Wir haben uns gemütlich an die Bar in die Sonne gesetzt und das Meer beobachtet. Innerhalb von ganz kurzer Zeit ist der werte Herr dann auch eingeschlafen. Nachdem ich irgendwann das Meer genug angesehen hatte, habe ich begonnen etwas in der Anlage spazieren zu gehen und zu erkunden, was wo ist (die Anlage ist wirklich groß). Nachdem ich auch am Speisesaal vorbei gekommen bin, habe ich beschlossen, eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen. Matschige Nudeln mit Tomatensoße und Reis mit Gemüse. Ich habe noch schnell meinen Rundgang abgeschlossen und bin dann zurück ins Zimmer um zu sehen, ob Daniel und Emma schon wieder wach sind. Sie waren noch nicht wach, aber nachdem ich die Alarmanlage ausgelöst hatte, waren sie dann doch wach.

Emma war hungrig, also sind wir nochmal zum Speisesaal gegangen. Danach habe wir für Emma Sandalen gekauft. So billige Plastiksandalen zum am Strand laufen und ins Meer gehen. Emma durfte selbst eine Farbe aussuchen. Viel Auswahl hatte sie ohnehin nicht. In ihrer Größe gab es nur lila oder rosa (Emma hat lila gewählt). Wir haben einen Aufzug gesucht und sind sechs Etagen hinunter gefahren zum Strand. Zuerst war Emma skeptisch, was das Meer anbelangte und vor den Wellen hatte sie angst. Mit der Zeit wich die Angst aber der Neugierde und sie kam doch zu mir ins Wasser. Gemeinsam haben wir uns die Wellen über die Füße spülen lassen. Daniel kam auch noch zu uns und so haben wir einige Zeit verbracht. nachdem Emma aber Krebse sehen wollte, mussten wir etwas weiter gehen, den zur Flut liegen die nicht einfach am Strand herum (auch wenn das mal was neues wäre, Krebse mit Badehandtuch und Sonnenschirm). Wir sind also ein Stückchen weit den Strand entlang gegangen, bis wir zu den Steinen kamen, bei denen wir schon gestern waren und siehe da, wir konnten einige Garnelen, ein paar Schnecken und einen relativ großen Fisch sehen. Nachdem Emma nass und kalt war, haben wir sie gewickelt und sind etwas auf der Strandpromenade flaniert. Wir sind wieder bis zu dem Hafendorf gegangen, an dem wir schon am Vortag waren. Dort haben wir uns dann am Hafen in eine kleine Bar gesetzt und etwas getrunken. Auch Merlin, der aus dem Traumland erwachte, bekam was zu trinken. Stillen geht hier überall recht problemlos. Um fünf haben wir uns dann auf den Rückweg zum Hotel gemacht, da um viertelnach sechs die Dame vom Reiseveranstalter hätte kommen sollen um uns  irgendetwas von den Touristenattraktionen zu erzählen. Sie ist aber nicht gekommen und wir wollten auch nicht ewig auf sie warten.

Nach dem gestrigen Fiasko beim Abendessen hatten wir heute beschlossen auswärts zu Abend zu essen. Wir haben uns ein Taxi genommen und sind zum großen Fährhafen gefahren. Dort haben wir uns ein nettes Fischlokal gesucht. Daniel hatte mir am Nachmittag erzählt, dass er irgendwann mal auf den Kanarischen Inseln war und dort ein Haifischsteak gegessen hatte. Emma wollte jetzt auch unbedingt Haifisch essen. Natürlich hatten die in dem Lokal keinen Haifisch. Aber Emma kann auch den Unterschied zu normalen Fisch nicht erkennen und somit konnten wir ihr den Fisch des Tages als Hai verkaufen. Sie mochte Hai wirklich gerne. Sie hat fast einen ganzen alleine gegessen. Langsam wurde sie müde und grantig, also haben wir uns wieder auf den nach Hauseweg gemacht. Am Weg zum Taxi wurde Merlin munter und forderte seinen Anteil vom Hai. Den hat er dann im Taxi bekommen.

Jetzt, endlich, schlafen beide Kinder. Wir sind auch sehr müde und werden wohl bald schlafen gehen. Morgen wollen wir schauen, ob wir den Shuttlebus zur Texasranch finden können. Das ist eine Art Safaripark mit allen möglichen Tieren und einigen Pools. Angeblich kann man dort auch mit Seehunden schwimmen. Mal sehen, ob das was wird. Eigentlich wollten wir ja eine U-Boot Tour machen. Das wird hier angeboten. Das U-Boot taucht bis auf 30m ab und jeder Passagier hat ein eigenes Bullauge zum rausschauen. Leider dürfen Kinder unter zwei Jahren aus Sicherheitsgründen nicht mit. Emma hätten wir wohl rein bekommen, aber mit Merlin ist das nicht machbar.

Hier auf Lanzarote gibt es noch einen Zoo und ein Aquarium. Vielleicht mieten wir uns auch einen Tag lang ein Auto und fahren ein bisschen durch die Gegend. Noch sind wir unentschlossen, aber uns wird schon etwas einfallen.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Mama & Papa sagt:

    Viel Spaß im Urlaub

    1. danieljaegerbauer sagt:

      Danke. Wir gehen jetzt an den Pool. 🙂

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