Sport im Park

Da Emma heute schon früh munter war, sind wir früher zum Frühstück gegangen. Wir hatten eigentlich gehofft, dass um diese Uhrzeit weniger los sein würde, aber das war leider falsch. Nach dem kein zweier Tisch mehr frei war, haben wir uns an einen größeren gesetzt. Zu uns setzte sich dann ein chinesisches Pärchen und das war keine besonders schöne Sache. Ich hoffe, wir bekommen morgen wieder einen Tisch für uns alleine.
Nachdem Emma in der Nacht sehr unruhig war, haben wir uns nach dem Frühstück noch einmal ins Bett gekuschelt. Emma und ich haben noch über eine Stunde geschlafen. Das war sehr gut. Wir haben heute noch einmal den Markt der einheimischen durchkämmt und für Emma zwei Kleider und für mich eines gefunden. Danach sind wir Richtung Kao San gefahren und haben dort Seitenstraßen durchwandert. Für Emma haben wir so eine hässliche, goldene, chinesische Katze gekauft, die mit einer Pfote winkt. Aus irgendeinem Grund fährt sie voll auf die Dinger ab. Zu Mittag haben wir im selben Lokal gegessen, wie wir gestern einen Saft getrunken haben. Wie sich heraus stellte, haben die nämlich recht gut funktionieren W-LAN. Das kann man ja von dem Hotel hier nicht behaupten. Auf den Zimmern gibt es gar kein freies, das gibt es nur in der Lobby. Es funktioniert aber nicht. Unsere Theorie ist, dass man dazu ein asiatisches Gerät benötigt, den wir haben ja nur Windows, Nokia und Apple.
Nach unserem Mittagessen hatten wir einiges an Zeit totzuschlagen und sind ein wenig herum spaziert. Wir sind dann beim großen Palast gelandet. Wir haben uns aber nur die frei zugänglichen Teile angesehen, da uns der Eintrittspreis etwas zu hoch war. Es war aber trotzdem ganz nett. Im Titelbild seht ihr einen kleinen Eingang in die Gartenanlagen. Irgendwann sind wir dann von dort weiter gegangen. Wir kamen zu einem Park und dachten, der hat einen Kinderspielplatz. Wie sich herausstellte, war das aber kein Spielplatz sondern Fitnessgeräte. Die Leute gehen da in den Park und absolvieren ihr Training unter freiem Himmel. Würde es das bei uns geben, hätten wohl viele Fitnesscenter keine Besucher mehr und der Österreicher, der um keine Ausrede verlegen ist, hätte mit dem Wetter immer einen Grund, warum er nicht turnen kann. Hier waren aber alle Geräte mit mehr oder weniger motivierten Thais besetzt. Ich habe auch das eine oder andere, lustige Sportgerät ausprobiert. So haben sie ein U-förmiges Gerät, welches zwei einzeln schwingbare Beinteile hat. Wenn man dann darauf ist, dann beginnt man seine durchgestreckten Beine hin und her zu schwingen. Ich weiß nicht, ob das dem Muskelaufbau oder der Dehnbarkeit dienen soll, es ist auf jeden Fall sehr lustig und nach ein paar Minuten darauf fällt einem das gehen auf normalen Boden recht schwer.
Nach dem Park sind wir wieder zurück auf die Kao San Road gegangen. Dort haben wir einige Mitbringsel gekauft und eine Fußmassagen machen lassen. Um sieben Uhr waren wir dann beim Fitting bei Viki. Mein Dirndl sah überraschend gut aus. Damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Einige, kleine Änderungen waren nötig, aber im Großen und Ganzen passte alles. Trotzdem dauerte das ganze ewig, da einige Sachen noch nicht fertig waren und wir auf die Schneider warten mussten. Als wir endlich fertig waren, war Emma hungrig, müde und zornig. Wir versuchten die Lage mit Frühlingsrollen und Padthai von einer Dame auf der Straße zu retten, wir hatten jedoch das Pech auf eine Dame zu stoßen, die uns kalte Frühlingsrollen und schlechtes Padthai verkaufte. Wir sind also ins Hotel gefahren. Emma und ich nahmen noch ein schnelles Bad und dann ging’s ab ins Bett.

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