Viehtransport

Heute war wieder ein Reisetag. Gleich, noch vor dem Frühstück habe ich unsere Koffer gepackt. Das geht mittlerweile sehr schnell. Da wir unsere Vließdecke und zwei Handtücher gleich hier lassen werden, hatten wir auch schön viel Platz. Gefrühstückt hatten wir schnell. Ich hatte Reis und Früchte, Daniel hatte Reis mit Spiegelei und ein paar meiner Früchte.
Wir sollten bereits um neun Uhr am Pier sein, also waren wir auch dort. Leider sollte das Speedboot erst um halb elf kommen. Also haben wir einfach unsere Sachen abgestellt und mit Emma einen letzten Strandspaziergang gemacht. Sie macht das so gerne und ist bestimmt traurig, wenn es morgen keinen Sand mehr gibt. Mir war nicht bewusst, dass man von Koh Tarutao aus bereits das Festland sehen kann. Zwar nicht von dem Ort aus wo wir waren, aber trotzdem. Mit dem Speedboat waren wir in einer knappen halben Stunde in Pak Bara. Das Boot war halbleer und das Meer viel ruhiger als das letzte Mal. In Pak Bara suchten wir dann unser Taxi. Daniel hatte es auch schnell gefunden. Wir gingen zu einem Kleinbus vor dem ein Riesen Stapel Gepäck lag. Als man uns sagte, wir sollen einsteigen, sahen wir, dass drinnen bereits alles vollgestopft war mit Passagieren und Gepäck. Wir sollten auch noch rein. Wir haben dann zu protestieren begonnen, daß das viel zu eng sei und wir einen zweiten Bus wollen. Ein niederländisches Pärchen hat sich dann auch zu beschweren begonnen. Da ist die Taxigesellschaft dahinter gekommen, dass zwei Leute offenbar mehr bezahlt hatten und ein Auto bekamen. Endlich war etwas Platz im Taxi. Sofort kam jedoch die Dame der Vermittlung mit zwei neuen Leuten an, die mitfahren sollten. Ein unglaublicher Tumult brach los. Alle schrien durcheinander, dass sie so (13 Erwachsene und drei Kinder plus Gepäck) nicht in einem Kleinbus fahren wollen, es nicht sicher ist und sie ihr Geld zurück haben wollen. Das ist hier immer das Zauberwort. Geld zurück und alles funktioniert plötzlich. Es stiegen nicht noch zwei zusätzliche Personen ein und so war es nur viel zu eng und nicht viel, viel zu eng. Wir sind endlich los gefahren, zweieinhalb Stunden nach Hat Yai am Flughafen. Unterwegs habe ich einen lustigen Kuhtransport gesehen. Die Kuh stand auf der Ladefläche eines Pickups und war mit den Hörnern an der Rückwand angebunden. Sowas geht wohl auch nur hier.
Der Flughafen ist wirklich hässlich. Leider hatte unser Flug eine Stunde Verspätung. Durch Bangkok sind wir zuerst mit dem Bus, dann mit der O-Bahn (O wie Oben) und dann mit dem Taxi zu unserem Hotel, dem Prince Palace gefahren. Hier ist es wirklich sehr schön und das Bett ist weich. Während Emma und ich ein Schaumbad in der Badewanne nahmen, hat Daniel Abendessen organisiert. Es gab Sandwich, Obst und Eis. Jetzt freuen wir uns aufs Schlafen.

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