Doktorfisch

Emma ging es heute schon wieder besser. Ihr Fieber war gesunken, der Schnupfen und der Husten waren noch da. Also habe ich die Gelegenheit ergriffen und bin tauchen gegangen. Das ganze Equipment ist ziemlich schwer. Am Anfang bin ich einmal im knietiefen Wasser gewesen und habe alles mögliche geübt. Wasser aus der Brille und dem Mundstück blasen, die Höhe zum Schwimmen regulieren in dem ich Luft in die Weste blase und wieder auslasse. Danach hat mein erster Tauchgang begonnen. Es war sehr hübsch und ich habe viele tolle Fische gesehen. Ich durfte sogar zwei Anemonen und eine Seegurke berühren. Die eine Anemone war klebrig, die andere etwas glibberig. Die Seegurke fühlt sich ledrig an. Leider hatte ich nur einen kurzärmligen Neoprenanzug an und somit würde mir sehr kalt. Mittagessen gab es am Schiff. Curry mit Reis. Die andere Gruppe hat einen großen Manta-Rochen gesehen. Mein zweiter Tauchgang begann dann gleich ordentlich. Wir sind ein paar Felsen entlang getaucht. Ich habe viele tolle Fische und Korallen gesehen. Leider nicht die Schildkröte. Die war auf 17m ich war aber nur auf neun Meter Tiefe. Dafür habe ich einen großen Trompetenfisch gesehen. Sein Nachwuchs schwimmt immer an der Küste und bereitet Emma viel Freude. Ich habe zwar Angst vor Fischen, aber offenbar nur, wenn ich sie nicht sehen kann.
Als ich zurück kam, sind wir mit Emma zum Arzt gegangen, da wir nicht genau wussten was ihr fehlt und wir unseren Urlaub weiter planen müssen. Die Klinik war sehr sauber und ordentlich. Der Arzt konnte gutes Englisch und hat Emma ordentlich behandelt. Sie hat offenbar eine Art Bronchitis. Das scheint aber nicht so schlimm zu sein. Wir haben jetzt ein Antibiotikum bekommen und müssen morgen noch einmal zur Kontrolle gehen. Unseren Urlaub können wir wie geplant weiter machen. Der Arzt will sogar, dass Emma aktiv bleibt, also darf sie morgen wieder schwimmen gehen.
Unser Urlaub wäre natürlich zu schön, wenn wir nicht gelingt werden würden. Der Vermieter des Bungalows wollte heute wissen, wann wir auschecken. Daniel ist dann zu ihm gegangen um das zu klären. Wir hatten für sechs Nächte gebucht. Für ihn ist offenbar der Tag der Anreise bereits der erste Tag was so viel bedeutet, wie dass wir bereits morgen auschecken müssten. Er meint, das wäre überall so üblich. Durch viel Verhandlungsgeschick können wir jetzt noch zwei Nächte bleiben und der Vermieter hat Ärger von seiner Tochter bekommen, weil e sich verrechnet hat. 🙂

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