Aua- mir tun die Füße weh!

Nach einer erholsamen Nacht haben wir heute Morgen unter freiem Himmel unser Frühstück eingenommen. Das war leider nicht so toll. Es war alles zum selbst zubereiten, gab nur Cornflakes und Toast und selbst zum Abwaschen war es auch noch. Für sechs Dollar pro Person erwartet man eigentlich etwas anderes. Für Emma war nichts dabei, also haben wir für sie noch beim Bäcker extra was gekauft. Danach sind wir mit der U-Bahn in die Stadt nach Marina Bay gefahren. Dort war natürlich wahnsinnig viel los. Alle haben Bilder von der Löwin gemacht, ich auch, und haben den ganzen Weg blockiert um Bilder vom berühmten Marina Bay Hotel zu machen. Wir haben dann eine Bootstour am Fluss gemacht. Die war zwar teuer aber ihr Geld wert finde ich. Es war wirklich sehr informativ. Wer wüsste sonst, was diese alten, hübschen viktorianischen Häuser früher einmal waren. Auch Emma möchte die Bootstour. Sie liebte den Fluss und hat Freundschaft mit einem australischen Kind geschlossen. Ich weiß aber nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge war.
Nach der Bootstour sind wir einmal um die „Lagune“ herum gegangen und haben bei einem Straßenverkäufer günstig ein Eis erstanden. Ich hatte Durian, oder Jack-Fruit. Das sind die großen, grünen Früchte, die ein bisschen an Igel erinnern und im Reifen Zustand fürchterlich stinken. Daher ist es verboten sie reif in der Air Asia zu transportieren. Auf jeden Fall sind wir an der Promenade entlang spaziert, vorbei am Formel 1 Ring und über die Doppelhelix-Brücke. Dann haben wir einmal das Marina Bay umrundet um zu den Gardens by the Bay zu kommen. Das ist ein sehr größer botanischer Garten. Der Großteil ist gratis zu besichtigen, nur die beiden Gewächshäuser, zu denen später mehr, kosten Eintritt. Die Gärten dort sind sehr weitläufig und wir sind eine Zeit lang herum spaziert. Als wir dann müde waren, sind wir in die Kinderecke zum Wasser gegangen. Da wir vom Papa von Emmas Freundin aus Singapur schon wussten, dass dort ein Pool ist, hätte ich in der Früh extra Schwimmwindeln eingepackt und so konnte Emma fröhlich herum klettern. Wir waren dann noch etwas im Schatten im Sand, aber Emma mag den nicht sonderlich. Ich hoffe, sie kann sich damit noch anfreunden.
Danach sind wir zu den beiden Glashäusern, den Cloudforrest und dem Flowerdome, gegangen. Der Cloudforrest ist wirklich interessant. Es ist ein tropischer Nebelwald. Es gibt viele Orchideen, Bromelien und Farne. Man kann dann vom siebten Stockwerk aus über einen Skywalk hinunter gehen. Ich mit meiner Höhenangst hatte damit etwas Probleme, könnte es aber bewältigen. Danach sind wir noch in den Flowerdome gegangen. Den fand ich persönlich wirklich unspektakulär. Im Prinzip sind das ein paar mediterrane Pflanzen wie Olivenbäume und Agaven und unsere Beet-und Balkonblumen. Für Einheimische ist das sicher super spannend, aber für uns eher langweilig. Wir sind da also recht rasch wieder hinaus. Auf jeden Fall würde ich in beide eine Jacke mitnehmen, denn es ist kühl bis kalt!
Zurück sind wir über das Einkaufscenter im Marina Bay gegangen. Das ist ein unglaublicher Ort. Es befindet sich dort drinnen zwar kein Geschäft, in dem wir uns auch nur einen Plastiksack leisten Könnten, aber es ist schon zum ansehen spektakulär. Es gibt einen Kanal auf dem Gondeln fahren und einen Eislaufplatz.
Wir haben dann noch einen kurzen Abstecher ins viktorianische Viertel gemacht, aber mit taten die Füße schon so weh, dass wir mit der U-Bahn zurück nach Littel India gefahren sind. Dort war mäßig viel los, da die heute einen Feiertag haben. Trotz dem so mäßig viel los war und wir die einzigen Touristen weit um waren, habe ich mich kein bisschen unwohl gefühlt. Alle lieben Emma. Weiße zu berühren, bringt offenbar Glück und dann ist ein weißes Baby der Superjackpot. Sobald man stehen bleibt, wollen alle mit ihr spielen und sie streicheln. Ich glaube, sie genießt die Aufmerksamkeit.
Unser Essen war richtig teuer. Wir haben heute ganze acht Doller gezahlt. Dafür hatten wir aber auch eine größere Portion und Eistee. Ich mag Littel India wirklich gerne.
Jetzt müssen wir früh ins Bett gehen, denn morgen müssen wir früh raus um nach Langkawi zu fliegen.

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