Dschungelexpedition

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Heute sind wir spontan in den Dschungel gefahren. Die Fahrt dort hin war nicht gerade entspannend. 70 Kilometer Tuk-Tuk, das heißt, dreieinhalb Stunden pro Richtung. Die meiste Zeit waren die Straßen in halbwegs gutem Zustand. Gegen Ende hin wurden sie aber immer schlimmer. Es gab knietiefe Schlaglöcher mit einem Durchmesser von mehreren Metern. Manchmal war vom Asphalt der Staße nur noch ein ganz kleines Stück in der Mitte über der Rest waren Schlaglöcher. Einmal war es sogar so lemig, dass unser Tuk-Tuk stecken blieb.
Die Dschungeltour selbst hat uns sehr gut gefallen, auch wenn sie mehr auf durchschnittliche Touristen ohne botanisches und zoologisches Wissen angelegt war.

Tiere und Pflanzen:
Pflanzen konnte ich leider keine speziellen sehen. Das spannendste, dass der Guide zeigen konnte war eine Mimose, aber auch die kannte ich schon. Ansonsten hatte er nur Zimt, Ingwer, Pfeffer und Lianen. Also hätte das interessanter sein können, denn im Regenwald gibt es ja viele Pflanzen…
Tiere habe ich schon mehr gesehen. Unser Dschungelexperte war sehr auf Schlangen fixiert und konnte und tatsächlich zwei kleine, grüne Meerschweinchen-Vipern zeigen. Die fand ich ganz nett und interessant, aber ich bin halt kein besonderer Schlangenfan.
Meinem Albtraum bin ich auch begegnet. Es gibt hier handtellergroße Spinnen. Eigentlich sind sie ja ganz hübsch, weil sie eine grüne Zeichnung haben. Andererseits sind es halt riesige Spinnen.
Was mir ganz besonders gut gefallen hat, waren die großen, schwarzen Tausendfüßer. Sie hatten gelbe Beine mit schwarzen Söckchen. Leider, bevor ich ihn richtig ansehen konnte, kam der Guide und wollte mir zeigen, wie gut sich die zu einer Spirale rollen können und aus war es mit den Detailaufnahmen zur Bestimmung. Ich konnte ihm auch nicht irgendwie klar machen, dass ich an den Tieren interessiert bin, da ich sie sammle, dazu war sein englisch zu schlecht.
Wir haben einen Dschungel-Pfau gesehen, der mehr aussieht wie ein Hahn mit blauen Schwanzfedern. Außerdem auch eine Sri Lanka Kängaru-Eidechse. Diese läuft nicht sondern hüpft. Sie sieht aber sehr lustig aus, vor allem, wenn sie sich bewegt und über den Boden hüpft.
Wir haben verschiedenste Affen gesehen und ein Riesen-Eichhörnchen. Auch Klapperschlangen gibt es hier. Angeblich sind sie aber nicht giftig.

Gerade eben sind wir vom essen nachhause gekommen und die ganze Hotelanlage war abgesperrt, wir konnten nicht hinein. Scheinbar feiern sie hier schon einen Tag früher eine Art Silvester und das ganze Hotel feiert. Nach dem uns keiner was gesagt hatte, waren wir natürlich ausgesperrt und sind demnach etwas verärgert.
Morgen feiern dafür wir Silvester in einem Hotel dreißig Kilometer westlich. Es ist ein sehr schönes Hotel in dem wir unsere Zeit bis zum dritten verbringen werden.

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