Wieder eine Reise, wieder nur Chaos

am

Vormittag in Kandy
Eigentlich hat der heutige, oder besser gesagt gestrige Tag ganz gut begonnen. Wir sind um sieben Uhr guter Dinge aufgestanden in Vorfreude auf den Nationalpark. Gefrühstückt haben wir rasch und auch die Koffer waren schnell gepackt.
Auf die Frage an den Tuk-Tuk-Fahrer wie weit es bis zum Nationalpark sei, bekamen wir als Antwort 12 km. Als Antwort auf den Eintrittspreis, 1100 Rupien. Das schreit doch förmlich nach dem botanischen Garten. Also sagen wildem Fahrer: Nationalpark is NOT botanical garden. Das Ganze sogar mehrmals, dass es auch ja ankommt. Dreimal dürft ihr Raten, wo wir ankamen, natürlich im botanischen Garten. Nach dem wir nicht mit dem Tuk- Tuk-Fahrer streiten wollten und uns der botanische Garten auch ganz gut gefallen hat, waren wir eben noch ein paar Stunden dort, ehe wir zurück sind, unser Gepäck geholt haben und zum Bahnhof gefahren sind.

Kandy-Colombo
Diesmal hatten wir es geschafft, die zweite Klasse zu finden, was aber nicht heißt, dass es dort weniger überfüllt war. Der Zug ist schon mit einer halben Stunde Verspätung um halb vier statt um drei los gefahren. Unterwegs haben wir noch mehr Verspätung aufgesammelt, wodurch wir dann um 19:00 anstelle von 17:36 in Colombo angekommen sind.

Colombo-Galle
Unseren Anschlusszug um 17:50 nach Matara haben wir natürlich verpasst. Der nächste ging um 19:30, aber nur nach Galle. Nach dem wir keine andere Möglichkeit hatten, haben wir eben diesen genommen und waren dort dann auch um dreiviertel Elf.

Galle- Reef Edge Accomotation
Ein Tuk-Tuk haben wir gefunden, dass uns zu unserem Hotel fahren wollte. Wie sich herausstellte, war der Fahrer die größte, auch nur vorstellbare Flasche. Eineinhalb weitere Stunden sind wir mit dem Tuk-Tuk gefahren, dann waren wir endlich da – 00.30h.

Unser Hotel
Das Hotel wirkt sehr schön. Unser Zimmer ist gut. Wir haben einen Kasten, einen Tisch, einen Spiegel, einen Kühlschrank, zwei Nachtkästchen, ein Bett und ein gutes Bad. Als ich gerade aufgestanden bis, stellte ich fest, ich kann von unserem Zimmer das Meer sehen. Ich freue mich schon sehr darauf und kann es kaum noch erwarten schwimmen zu gehen.
Noch schläft Daniel (und schnarcht). Bald wird der Weckeer läuten und wir gehen Frühstücken. Das ist erst einmal das wichtigste, denn gestern gab es nicht besonders viel zu Essen, da wir immer unterwegs waren.

Reisen sind wohl einfach nicht unsere Sache. Wir planen alles so schön, und es geht am Ende erst recht wieder schief. Dafür haben wir bisher immer viel Glück mit unseren Hotels gehabt.

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Ilse sagt:

    Ihr plant europäisch…. Und das „Chaos“ ist Normalität – nur nicht den Urlaub vermiesen lassen 😉

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