Ein Tag im botanischen Garten

Heute war ein wunderbarer Tag, den wir beide sehr genossen haben.

Verkehrsmittel:
Zum botanischem Garten sind wir mit einem Tuk-Tuk gefahren. Der Fahrer war leide etwas lästig. Zuerst hat er uns irgendwo hin gefahren, wo wir nicht hin wollten, dann wollte er uns noch alles mögliche andrehen das wir auch nicht haben wollten. Weder eine Touristenführung noch sonst irgendetwas. Ich denke, er hat dann eingesehen, dass wir einfach nur in den botanischen Garten wollten.
Zurück sind wir dann nicht mehr mit dem Tuk-Tuk Gefahren, weil wir immer noch etwas verärgert waren wegen der Früh. Wir haben den Bus genommen, der auch nur zirka ein Zehntel des Tuk-Tuks kostete. Das war eine sehr spannende Erfahrung, denn der Busfahrer scheint sehr genau zu wissen, wie groß sein Fahrzeug ist.
Hiermit haben wir wohl so gut wie alle Fahrzeuge getestet. Wir sind mit dem Flugzeug angekommen, haben das Taxi (Auto) zum Hotel genommen. Sind dann mit dem Zug nach Kandy gefahren, hier mit dem Tuk-Tuk und dem Bus unterwegs gewesen.

Essen und Trinken:
Unser Frühstück hier im Hotel ist gut. Wir bekommen Toast mit Butter und Marmelade. Dazu eine Art Spiegeleier und Bananen. Zu trinken gibt es Tee.
Als Jause hatten wir ein Brioch mit. Solche Backwaren gibt es hier wie Sand am Meer und es eignet sich perfekt als Jause, da man bei diesem Wetter so oder so nicht viel essen möchte.
Als wir zurück in Kandy waren, haben wir noch in einem guterhaltenen, viktorianischen Kolonialhaus einen Tee getrunken. Eigentlich hatten wir zwei Kannen voll Tee, da dieser wirklich gut war.
Bei unsere Obsthändlerin habe wir am Nachhauseweg noch einige Bananen und eine Wassemelone für morgen gekauft, denn da wollen wir in den Nationalpark fahren und dort gibt es nun mal nichts zu kaufen.
Jetzt bekommen wir dann noch unser Weihnachtsessen. Reis mit Curry und Gemüse und im Fall von Daniel noch Schrimps. Als Nachspeiße gibt es Obstsalat mit Eis.

Pflanzen:
Wir waren im Botanischem Garten. Dort gibt es natürlich unglaublich viele wunderbare Pflanzen. Es gab ein Orchideenhaus und eines für Grünpflanzen. Auch ein Kräutergarten (leider ohne Verwendungszweck dieser), ein Bambusgarten, ein Palenmgarten, ein Wassergarten und vieles, vieles mehr war vertreten. Ich habe viele neue Pflanzen kennengelernt (bspw. Saussage-Tree) und viel schon bekanntes gesehen. Besonders beeindruckend fand ich die vielen tropischen Bäume die ich natürlich alle noch nicht kannte, denn wir lernen keine dreißig Meter hohen Bäume die bei uns nicht winterhart sind. Faszinierend fand ich auch die Wuchsform mancher dieser Giganten, denn die wachsen nicht immer gerade, sondern gerade die Koniferen neigen dazu schräg zu wachsen, auch wenn es dafür keinen ersichtlichen Grund gibt.

Tiere:
Tiere habe ich heute wieder viele, tolle gesehen. Besonders toll war ein kleiner Welpe, den ich streicheln konnte. Der war wirklich süß, aber ich war im Anschluss froh, ein Desinfektionsmittel eingesteckt zu haben.
Daniels besondere Lieblinge waren die Raben. Diese scheuen, wenn auch klugen Tiere waren unsere unterhaltsame Nachmittagsbeschäftigng, denn wir haben sie mit kleinen Brotstücken gefüttert, die sie teilweise sogar aus der Luft fangen konnten.
Auch Flughunde haben wir viele gesehen. Diese bewohnen scheinbar nur bestimmte Bäume, treten dort aber sehr gehäuft auf und machen einen unglaublichen Lärm. Es ist allerdings etwas Vorsicht geboten, wenn man unter ihren Bäumen steht, denn sonst geht es einem so wie mir, denn ich wurde, um es schön auszudrücken, angekotet.
Die Eichhörnchen hier sehen mehr aus wie Streifenhörnchen. Sie sind sehr scheu und es ist kaum möglich sie zu photographieren.
Affen gibt es auch in großer Zahl. Ich weiß nicht welche Sorte Affen es sind, aber sie sind sehr ungeniert. Ein sich küssendes Pärchen wurde sogar von einem Affen angegriffen. Ich glaube, die fanden das nicht so wahnsinnig lustig.
Auch tolle Kühe konnte ich sehen, sie hatten aber keine „typischen“, indischen Höcker.

Menschen:
Auch heute wieder haben wir viele, nette Mensche kenne gelernt. Die spannendsten waren wohl Englischschüler. Das war eine Gruppe an Jugendlichen, die mit ihrem Lehrer im botanischen Garten unterwegs waren und Touristen angesprochen haben. Ich fand die Idee eigentlich sehr nett und gut, da sie so den Kontakt zu Menschen haben, mit denen sie nur englisch sprechen können. Sie haben sich hauptsächlich dafür interessiert, was uns an Sri Lanka gefällt, wo wir schon waren und was wir noch sehen wollen. Aber auch an Österreich waren sie interessiert obwohl sie sich unter Schnee nichts vorstellen konnten und mir die Beschreibung davon nicht geglaubt haben. Das klingt wohl zu unvorstellbar, dass gefrorenes Wasser vom Himmel kommt. Sie meinten, sie bräuchten das Englisch um später einen guten Job zu bekommen und an der Universität studieren zu können.

Weihnachten:
Bei uns ist der Weihnachtsabend eigentlich schon wieder vorbei. Es ist jetzt 21:19 (in Österreich erst 16:49) und wir hatten ein schönes Abendessen auf der Dachterrase unses Hotels.
Geschenke hat es nicht viele gegeben. Daniel hat von mir Räuchrstäbchen bekommen und ich bekomme morgen einen tollen Luftballon. Mehr gibt es auch nicht, denn es ist eigentlich das schönste gemeinsam auf Urlaub zu sein.
Wir wünschen unserer Familie und unseren Freunden schöne und erholsame Weihnachten!

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Johannes sagt:

    Klingt ja toll. Bringt nur ja nicht einen der Hunde mit. Weder mit noch ohne Flügel 😉 Viel Spaß

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